Überraschungsgutscheine für aktive Ehrenamtliche
Teltower Stadtblatt 3/2005
Mit Bons für den Friseursalon sowie dem Kosmetiksalon Lewin, den
Blumenladen Flower Power und die Bücherstube Ulrich in Teltow wurde das
freiwillige unentgeltliche Engagement der Genannten gewürdigt.
Die 66 jährige Gertrud Roche und die 68 jährige Margot Lobitz
arbeiten beispielsweise seit der Gründung der Lebensmittelausgabe im
Juli 2000 dort mit. In dieser Einrichtung, deren Träger seit 2004 das
Evangelische Diakonissenhaus ist, verteilen sie an die mittlerweile 150
bis 200 angewachsene Zahl Bedürftiger kostenlos Lebensmittel, die von
der Potsdamer Tafel angeliefert werden. Die 62 jährige Krankenschwester
Bärbel Arndt wurde geehrt, weil sie seit herbst vergangenen Jahres
zweimal in der Woche ältere Menschen im Seniorenheim Bethesda betreut.
Vermittelt wurde diese Tätigkeit durch die Mitarbeiterinnen der
Akademie der zweiten Lebenshälfte , Marianne Gärtner und Erika Pusch,
im Rahmen des Projektes „Alter engagiert sich für Zukunft“. Die
alleinerziehende Mutter von vier Kindern, die 39 jährige Petra Hilpert,
bekam einen Gutschein für ihr Engagement in der
Mädchenzukunftswerkstatt. Regelmäßig kommt sie aus Kleinbeeren in dies
Einrichtung, um Mädchen beim Umgang mit dem Computer zu unterstützen.
Der Verein Kulturtafel, der auch aktiv Erika Pusch (Akademie 2.
Lebenshälfte) unterstüzt wird, entstand im August 2004 auf Initative
von Gabriele Schrader aus Beelitz. Als die engagierte Frau im Januar
2004 für ihre ehrenamtliche Tätigkeit vom Bundestagspräsidenten
Wolfgang thierse ausgezeichnet wurde, kam sie auf die Idee, diese
Anerkennung in irgendeiner Form an die oft ungenannten freiwilligen
Tätigen weiterzureichen. So entstand die „Kulturtafel „. In den
vergangenen Monaten hatten Vereinsmitglieder die Wünsche der
ausgewählten selbstlosen Helfer erfragt und die passenden Spender aus
den ortsansässigen Gewerbebetreibenen ermittelt. Beim Kontakttieren der
Gewerbebetreibenen geht es aber nicht nur darum, kleine Gaben zu
erhalten. Die Unternehmer sollen auch für die ehrenamtlichen Arbeit
sensibilisiert werden.
Dietmar Streuber
